Die Weltzeituhr am Alexanderplatz

Die Weltzeituhr am Alexanderplatz

Unser aktueller Tipp für Euren Berlin Besuch ist die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Sie ist ein Erbe der sozialistischen Umgestaltung des Platzes 1969.Gebaut vom früheren Dozenten der Kunsthochschule Erich John zeugt die seit Juli 2015 unter Denkmalschutz stehende Uhr vom Kunstverständnis der damaligen DDR Regierenden. Die Weltzeituhr am Alexanderplatz steht auf einem Steinsockel im Mosaik einer Windrose und wird von unten mittels eines Trabant-Getriebes bewegt. Sie besteht sie aus einem Aluminium-Zylinder mit 24 Segmenten, die ebenso 24 Zeitzonen der Erde darstellen. Darin dreht sich ein Stundenring und auf der Säule thront ein filigran gefertigtes Sonnensystem.

Nach der Wende wurde die Weltzeituhr 1997 im Zuge der Umgestaltung des Alexanderplatzes unter Führung von H.J. Kunsch aufwändig saniert. Einige Veränderungen wurden vorgenommen – so wurden beispielsweise  mehr als zwanzig Städtenamen hinzugefügt oder geändert, die in der DDR aus politischen Gründen nicht genannt wurden (Tel Aviv, Jerusalem, Sankt Petersburg, usw.). Heute sind insgesamt 148 Städte aufgeführt und es macht wirklich Spaß die Säule zu umrunden und immer neue Städte zu entdecken, deren aktuelle Zeitzone man auf diese Weise sogleich mit kennenlernt. Auch für die romantisch veranlagten Berlin Besucher bietet die Weltzeituhr einen besonderen Kick: Pärchen, die sich um Mitternacht unter der Uhr die Hände halten bleiben nach Überzeugung vieler Berlin ein Leben lang zusammen.

Die Weltzeituhr ist rund um die Uhr frei zugängig. Selbstverständlich ist ihr Besuch kostenfrei. Der Alexanderplatz ist das Zentrum im östlichen Teil der Stadt und mit den Berliner öffentlichen Verkehrsmitteln Tag und Nacht bequem erreichbar.